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Lackverträgliche Dichtungsprofile


Dichtungen, die mit frischen Lacken in Berührung kommen, können beschädigt werden. Lacke, wie auch das Profilmaterial beinhalten so genannte Weichmachersubstanzen und Lösungsmittel, welche die Streichfähigkeit verbessern und Dichtungsprofile flexibel machen. Bei frischen Lackanstrichen von Holztüren und -fenstern kann es daher zu Wechselwirkungen zwischen der eingebauten Dichtung und dem aufgetragenen Lack kommen.

Pinsel an Farbtopf gelehnt

Das kann passieren

Beim Streichen von Fenstern und Türen können drei mögliche Schäden auftreten: Der frische Lack und das Dichtungsprofil verkleben, es kommt bei dem Dichtungsprofil zu einer Wiedererweichung oder es kommt auf Grund der Lösungsmittel und Weichmacher zu Verfärbungen, die nicht wieder entfernt werden können.  

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Woran erkennt man lackverträgliche Dichtungsprofile?

Das Erkennen von lackverträglichen Dichtungsprofilen ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Ihre Abdichtungslösungen optimal zu Ihrem Lackierprozess passen und keine unerwünschten Probleme verursachen. Hier sind einige wichtige Merkmale und Kriterien, anhand derer Sie lackverträgliche Dichtungsprofile erkennen können.

Wichtig:Beachten Sie bitte, dass dies nur Anhaltspunkte sind, Dichtungen jedoch trotzdem unterschiedlich auf verschiedene Lacke reagieren können. Wir raten Ihnen daher trotzdem immer dazu, einen Verträglichkeitstest durchzuführen, um böse Überraschungen zu vermeiden.


  • Materialzusammensetzung: Lackverträgliche Dichtungsprofile müssen aus Materialien hergestellt werden, die eine gute Haftung des Lackes ermöglichen und gleichzeitig beständig gegenüber Lacken und Lösungsmitteln sind. Dazu gehören besonders EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) und Silikon.
  • Chemische Beständigkeit: Das Material muss zudem chemisch beständig gegenüber den in Lacken und Lösungsmitteln enthaltenen Chemikalien sein. Sie sollten in der Lage sein, ohne Verformung oder Schädigung in Kontakt mit Lacken zu kommen.
  • Gute Haftung des Lackes: Das Dichtungsprofil sollte eine glatte Oberfläche und eine Struktur aufweisen, die die Haftung des Lackes unterstützt und ein gleichmäßiges Auftragen ermöglicht.
  • Zertifizierungen und Standards: Achten Sie auf Produkte, die den geltenden Industriestandards und Zertifizierungen entsprechen, um sicherzustellen, dass sie den Anforderungen Ihrer Lackieranwendung gerecht werden.

Ist das Material Cegran Lackverträglich?

Das Erkennen von lackverträglichen Dichtungsprofilen ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass Ihre Lackierprozesse reibungslos ablaufen und hochwertige Ergebnisse erzielt werden können. Es ist ratsam, sorgfältig zu recherchieren und die richtigen Produkte auszuwählen, um Lackierprobleme und unerwünschte Auswirkungen auf die Lackierung zu vermeiden.

Unsere Dichtungsprofile, hergestellt aus unserem hauseigenen Material Cegran erfüllen sämtliche Voraussetzungen für eine Lackierung. Es bietet Ihnen eine hohe Lackverträglichkeit mit wasserverdünnbaren Acryl-Lacken und konventionellen lösungsmittelhaltigen Alkydharz-Lacken. Cegran weißt zudem eine ausgezeichnete Haftfestigkeit für Lack auf und erfärbt sich nicht.

Lackverträglichkeitstest von Profilen

Das Institut für Fenstertechnik e.V. in Rosenheim hat daher einen Test zur Lackverträglichkeit entwickelt, mit dem die möglichen Wechselwirkungen zwischen Farbe und Profil getestet werden. Bei diesem Testverfahren, das sich in den Fällen lohnt, in denen große Rahmenflächen zu streichen sind, wird der zu testende Lack auf zwei Holzbretter (Fichtenholz) aufgetragen. Zuvor werden die Brettchen von beiden Seiten grundiert und der Schlussanstrich mit der zu testenden Farbe einseitig aufgetragen.

24 Stunden nach Aufbringen des Schlussanstriches werden vier Abschnitte des zu testenden Dichtungsprofils (jeweils 60 mm lang) zwischen die Holzbrettchen gelegt und mit 500 g bei einer 14-tägigen Lagerung im Klimaschrank bei (50±2) belastet.
https://www.ift-rosenheim.de/ » 

Die Lack/Profil-probe wird mit Aluminiumfolie umwickelt und in einer waagerechten Position im Klimaschrank eingelagert. Nach zwei Wochen ist das Prüfverfahren abgeschlossen. Die drei möglichen Schäden an den Dichtungen werden wie folgt ausgewertet:

  • Verklebung: Der Testverlauf wird als gut beurteilt, wenn die Dichtungen lose anliegen und schadfrei anhaften. Schlecht ist es, wenn die Profile mit den Holzbrettchen verklebt sind.
  • Wiedererweichung: Gut ist es, wenn die Profile trocken und schadfrei anhaften, schlecht ist es, wenn sie mit der Unterlage verklebt sind.
  • Verfärbung: Sofern es keine Verfärbungen gibt oder diese sich nach Din 68 861 Teil 1 entfernen lassen, ist auch der Verfärbungstest gut bestanden. Schlecht ist, wenn sich die Verfärbung nicht mehr entfernen lässt.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Fenstertechnik geben wir für unsere Kunden bei Bedarf Lackverträglichkeitstests in Auftrag, besonders dann, wenn ein Großanstrich bei vielen Fenstern und Türen ansteht. Nehmen Sie bei Interesse mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne!

Mitarbeiterinnen in der Buchhaltung lächeln in die Kamera

Sie haben noch Fragen?

Unsere Fachberater*innen helfen Ihnen gerne dabei die richtigen Dichtungsprofile zu finden. Sie können uns entweder telefonisch, per WhatsApp oder per Kontaktformular erreichen.

Telefonischer Kontakt:
+49 (0) 89 2175 4604-0 (Montag - Freitag von 08:00 - 17:00 Uhr)

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